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mehr Infos: Auswahlhilfe Silikone

 
 
 
 
 
 
 

Silikon-Abformmassen

Hochflexible Formen aus Silikonkautschuk erlauben die Reproduktion komplizierter Formteile mit Hinterschneidungen. Die hauptsächlichen Einsatzgebiete sind z.B. die Herstellung von Modellteilen, Möbelverzierungen, Reliefbildern, Schmuckkerzen, Architekturmodellen, Zierknöpfen, Puppenkörpern, Dichtungsprofilen sowie Reproduktionen in der Denkmalpflege.

Urmodelle aus den üblichen Werkstoffen wie Holz, Metall, Kunststoff, Gips, Stein und Wachs sind für Abformungen mit Silikonkautschuk gut geeignet.

Man unterscheidet zwei Vernetzungssysteme:

1. Kondensationsvernetzung

(z.B. die R&G Silikone KDSV-25, KDSV THX-30 und KDSV M 4470)

Die Vulkanisation von kondensationsvernetzenden Silikonkautschuken erfolgt durch Zugabe eines flüssigen Härters.

Einfärbungen sind mit R&G Universal-Farbpasten möglich.

Vorteile:

  • Sehr gute Beständigkeit gegenüber Polyester-Gießharzen
  • Bis 180 °C einsetzbar, KDSV M 4470 sogar bis 300 °C

Nachteile:

  • Härtungsschwund bis 0,8 %
  • Reversion bei Härtungstemperaturen ≥ 80 °C

2. Additionsvernetzung

(z.B. die R&G Silikone ADDV-10, ADDV-25, ADDV-42, ADDV M 4601, ADDV M 4641)

Die Vulkanisation der additionsvernetzenden Silikonkautschuke erfolgt durch Vermischen der beiden Komponenten A und B.

Vorteile:

  • Sehr gute Beständigkeit gegenüber Polyurethan- und Epoxydharzen
  • Gute Beständigkeit gegenüber alkalischen Reproduktionsmaterialien (Zement, Beton)
  • Bis 180 °C einsetzbar
  • Sehr geringer Härtungsschwund (≤ 0,1 %)

Nachteile:

  • Inhibierungsstörungen bei ungeeigneten Untergründen
    (wie z.B. schwefelhaltige Modelliermassen, amingehärtete Epoxydharze, Vulkanisate und Vernetzer kondensationsvernetzter Silikone, natürliche und synthetische Öle, Fette, Wachse und Harze)

Auswahlhilfen zu allen Silikonen finden Sie im R&G eWiki

Wie die Verarbeitung geht, zeigen folgende Youtube-Filme: