listing.htm | t_responsepage

Nicht eingeloggt
Anmelden

Warenkorb (0)
0,00 €

 

Aramid-Waben

Aramid-Waben ("Honeycombs - Bienenwaben") sind einer bionischen Bauweise nachempfunden.

Hergestellt aus leichtem, phenolharzimprägnierten Aramidpapier besitzen sie gewichtsbezogen die höchste Druckfestigkeit aller Stützstoffe und eine sehr gute Chemikalien-, Schlag-, Vibrations- und Ermüdungsbeständigkeit.

Zudem sind sie sehr flexibel und daher auch für Bauteile mit sphärischen Rundungen geeignet. Die Verklebung von Waben erfolgt unter Pressdruck, meistens im Vakuumsack.

Verwendet werden die Waben als Kernmaterial zwischen hochfesten Decklagen, die meist aus Glas- oder Kohlelaminaten bestehen. Dieses Konstruktionsprinzip ergibt sehr steife und leichte Bauteile.

Hexagonal-Form
Die Waben haben üblicherweise eine Sechseckform. Die Verformbarkeit dünner Platten bis 3 mm ist gut, mit zunehmender Dicke nimmt diese aber ab.

Überexpandierte Form
Für überwiegend einseitig gewölbte Bauteile (z.B. Lüftungsrohre im Flugzeugbau) stehen überexpandierte Waben zur Verfügung. Überexpandiert (Type "OX") bedeutet, dass die Sechseckwaben bei der Herstellung zu einem "Oval" gezogen werden.

Industriestandart
Die meisten von R&G gelieferten Waben entsprechen dem hohen Industriestandard. Sie basieren auf einem Nomex®-Papier, das für den industriellen Einsatz qualifiziert ist und bevorzugt im Automobil, Schiff- und Eisenbahnbau und für Sportgeräte eingesetzt wird.

Aero
Darüberhinaus gibt es noch Waben mit Aero-Zulassung, welche noch enger toleriert sind. Sie basieren auf Nomex® T 412-Papier, das für Luft und Raumfahrt qualifiziert ist.

Die Herstellung von Waben

1. Kleben
Das Aramidpapier wird mit einem speziellen Klebstoff bedruckt.

2. Pressen
Die Papiere werden auf- einander gelegt und zusammengepresst. Durch den aufgetragenen Klebstoff verbinden sich die einzelnen Seiten miteinander.

3. Expandieren
Die Papiere werden auseinandergezogen. Der Wabenblock entsteht.

4. + 5. Tauchen und Aushärten
Der Block wird in Phenolharz getaucht und erhält dadurch seine Festigkeit.

Im Ofen wird der Block ausgehärtet.

Dieser Zyklus wird so lange wiederholt, bis die gewünschte Dichte des Blocks erreicht ist. Je höher die Dichte, desto höher ist die Festigkeit.

 

©Schütz